Vitamin C – Natürlich

Möchtest du Vitamin C als Nahrungsergänzung einnehmen so gibt es einige Dinge dabei zu beachten. Vor- und Nachteile der Nahrungsergänzung spielen in diesem Artikel eine untergeordnete Rolle. Doch was ist eigentlich Vitamin C?

Vitamin C wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts entdeckt und besitzt sicherlich den höchsten Bekanntheitsgrad unter den Vitaminen. Im Vergleich zu anderen Vitaminen bietet es eine enorm große Bandbreite an Wirkungen, die den Organismus schützen und diesen vor Alterungsprozesse bewahrt. Da es der Körper nicht selber herstellen kann muss es durch die Nahrung aufgenommen werden. Dadurch ist Vitamin C ein essentieller Nahrungsbestandteil.

Das erste Patent zur synthetischen Herstellung wurde 1933 eingereicht. Der chemische Name für das Vitamin ist “Ascorbinsäure” und wird unter der Bezeichnung E300 als Lebensmittelzusatzstoff geführt. Ausgangspunkt für die Synthese ist Glucose, die aus Mais, Weizendextrose oder Rübenzucker gewonnen wird. Aber inwiefern gibt es einen Unterschied zwischen natürlichem Vitamin C, z.B. aus Hagebutten oder Paprikaschoten und synthetisch hergestellten?

Der größte Unterschied liegt in der höheren Bioverfügbarkeit von natürlichem Vitamin C. Die Bioverfügbarkeit ist ein Maß dafür, wie gut ein Stoff vom Körper aufgenommen werden kann. Je höher der Wert, desto besser ist die Aufnahme. Zu den beeinflussenden Faktoren gehören u.a. Geschlecht, Konstitution, Alter, chemische Struktur eines Nährstoffes und Wechselwirkungen mit anderen Substanzen. In seiner natürlichen Form kommt Vitamin C in der Natur niemals isoliert vor, sondern immer im Zusammenspiel mit anderen Wirkstoffen. So ist es stets in Nahrungskomplexen aus Proteinen, Lipiden, Kohlenhydrate und Pflanzenstoffen eingebunden.

Deshalb liegt es Nahe Vitamin C in seiner natürlichen Form Vorrang zu geben. Zum Beispiel gibt es Präparate auf Basis von Acerola, Sanddorn, Hagebutte oder Aronia. Achte dabei ein Produkt auszuwählen, in dem Pflanzenbegleitstoffe enthalten sind. Die Einnahme erfolgt wahlweise in Form von Kapseln, Pulver oder in flüssiger Form. Um eine höhere Bioverfügbarkeit zu erzielen sind gepufferte Präparate den ungepufferten vorzuziehen. Doch was bedeutet das?

Ungepuffertes Vitamin C als Ascorbinsäure besitzt einen sauren pH-Wert und kann z.B. bei Personen mit empfindlichen Magen Probleme verursachen. Es benötigt für die Verstoffwechselung genügend Kalzium und greift außerdem den Zahnschmelz an. Die Alternative ist gepuffertes Vitamin C. Du erkennst dies an dem Zusatz “Ascorbat” (in der Regel auf Basis von Calcium, Magnesium oder Natrium). Der Körper muss in diesem Fall keine eigenen Stoffe zur Pufferung (d.h. die Herstellung eines basischen Niveaus) bereitstellen.

Die vielleicht höchste Bioverfügbarkeit erzieltst du mit liposomalem Vitamin C. Das Vitamin ist dabei mit einer Fetthülle ummantelt und gelangt sehr schnell in den Blutkreislauf ohne den Darm zu reizen. Liposomales Vitamin C soll im Vergleich zu anderen Darreichungsformen  um Faktor 4 besser vom Körper aufgenommen werden, d.h. eine Bioverfügbarkeit von 90% kann erreicht werden. Solche Präparate sind jedoch oft teuer. Wie du selber liposomales Vitamin C herstellen kannst erfährst du direkt im Anschluss in den Quellenangaben.

 

 

Zum Weiterlesen & Quellen:

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